Links, Videos & Co. in Website und Netz teilen – wofür hafte ich?

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Fremde Inhalte sind fix in die eigene Website eingebunden oder im Internet geteilt. Über das Urheberrecht wird dabei oft nicht ausreichend genug nachgedacht.

Kann man dabei wirklich so viel falsch machen? Warum sollte es die Funktionen zum Teilen und Einbetten sonst geben und ist das nicht der eigentliche Sinn des Ganzen?

Schnell wird man verleitet, gar nicht weiter über die Hintergründe und eventuelle rechtliche Folgen dieser Handlungen nachzudenken.

Was geschieht aber, wenn ich ein Bild teile oder ein Video in meine Website einbette, welches ohne die Einwilligung des eigentlichen Urhebers im Internet gelandet ist? Auch, wenn hier der eigentliche Uploader des Mediums einen Rechtsverstoß begangen hat, haftet man unter Umständen selbst ebenfalls dafür, wenn man auf diese Medien verlinkt, sie teilt oder in eine Website einbettet.

Um es noch komplizierter zu machen: der Europäische Gerichtshof unterscheidet bei der Klärung der Haftungsfrage danach, ob man in privater Absicht oder mit Gewinnerzielungsabsicht gehandelt hat.

Wer genauer wissen möchte, wie weit er hätte recherchieren müssen, um sicher zu sein, dass er keinen Rechtsverstoß begeht und ob zu berücksichtigen ist, ob er als Privatmensch, professioneller Blogger oder gar Angestellter eines Unternehmens gehandelt hat, dem empfehle ich den Artikel des Rechtsanwalts Dr. Schwenke „Haftung für Links, Embedding und Sharing – Urheberrecht und Datenschutz“. Wie immer erklärt Rechtsanwalt Dr. Schwenke für jedermann verständlich, worauf man achten sollte und was man besser nicht macht.

Quelle Beitragsbild: © Bildagentur PantherMedia  / 

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