Wichtige WordPress-Begriffe einfach erklärt

Home / Webdesign / Wichtige WordPress-Begriffe einfach erklärt

Gerade für WordPress-Neulinge sind die wichtigsten WordPress-Begriffe nicht auf Anhieb verständlich und zu unterscheiden. Hier möchte ich eine kleine Hilfestellung geben und einige Fachbegriffe erläutern:

Blog

Ein Blog ist eine Website ähnlich einem Online-Tagebuch, in dem regelmäßig neue Beiträge erscheinen. Regelmäßig werden neue Artikel veröffentlicht, die von Lesern auch kommentiert werden können, wenn Du das möchtest. So können richtige Diskussionen gestartet werden. Früher und auch heute übernimmt WordPress vielfach die Aufgabe einer Blogging-Software. Die große Leistungsfähigkeit von WordPress hat aber dazu geführt, dass weltweit Unternehmen WordPress für ihren Internetauftritt weit über die reine Funktion eines Blogs hinaus nutzen, so z.B. Tagesschau, The Rolling Stones, Sony Music, Dallas Mavericks, Microsoft News u.v.m. Eine Auflistung interessanter Websites, die WordPress nutzen, findest Du beispielsweise hier: 20 große und bekannte Seiten die WordPress benutzen

Themes

Themes sind die Designvorlagen für WordPress-Websites. Das ausgesuchte Theme entscheidet also darüber, wie Deine Website im Internet für Deine Besucher aussieht.

Da WordPress ohne ein Theme gar nicht funktioniert, ist bei jeder WordPress-Installation bereits ein Standard-Theme von WordPress vorinstalliert. Dieses Standard-Theme findest Du im Admin-Bereich Design – Themes. In diesem Bereich lassen sich auch weitere Themes hochladen und installieren. Außerdem kannst Du an dieser Stelle in unzähligen kostenlosen Themes stöbern. Wer ein Premium-Theme möchte, erwirbt dieses bei einem Theme-Shop und installiert es ebenfalls über diesen Bereich oder direkt über den ftp-Server. Einen Überblick über WordPress-Themes findest Du auch auf wordpress.org/themes .

Frontend

Als Frontendbereich wird der Bereich Deiner Website bezeichnet, den Deine Besucher im Internet sehen, wenn sie Deine URL im Webbrowser eingeben.

Backend

Auf den Backendbereich dagegen hast nur Du (und ggf. von Dir angelegte Mitnutzer) mittels Benutzernamen und Passwort Zugriff, er ist Dein sogenannter Adminbereich. Hier verwaltest Du Deine Website, indem Du z.B. neue Seiten anlegst, Texte änderst, Erweiterungen (PlugIns) installierst usw.

Dashboard

Sobald Du Deinen Backendbereich betrittst, landest Du im sogenannten Dashboard – der Startseite Deines Backendbereiches. Du kannst Dir diesen Bereich individuell einrichten, indem Du oben rechts den Button „Optionen“ oder „Ansicht anpassen“ anklickst und dort die Felder auswählst, die Du verwenden möchtest. Den Link zum Dashboard findest Du im eingeloggten Zustand immer oben in Deiner Menüleiste.

Benutzer

Wenn Du WordPress installierst, vergibst Du einen Benutzernamen und ein Passwort und schaffst Dir damit als Administrator Zugang zu Deiner WordPress-Installation. Als Administrator hast Du die Möglichkeit, weitere Benutzer für Deine Website anzulegen. Vielleicht möchtest Du einen Redakteur beschäftigen, der regelmäßig für Dich Artikel einpflegt? Oder Du unterhältst einen Blog und möchtest, dass sich Interessierte als Abonnenten registrieren können. Über Dein Dashboard findest Du unter dem Menüpunkt Benutzer den Bereich, wo Du verschiedene Benutzer anlegen und ihnen verschiedene Rechte zuordnen kannst. So hat z.B. ein Redakteur mehr Rechte als ein Abonnent und ein Admin hat mehr Rechte als ein Redakteur. Mehr zu diesen sogenannten Benutzerrollen findest Du unter dem Link Benutzerrollen .

Beiträge

Wenn Du bei WordPress etwas veröffentlichen willst, kannst Du dies in Form von Beiträgen oder Seiten tun. Beiträge (auch Artikel genannt) sind dynamische Inhalte, die zeitlich sortiert im Blogbereich Deiner Website erscheinen. Sie eignen sich also für Neuigkeiten, die Du immer wieder mal posten möchtest. Du kannst Beiträge nach Kategorien und Schlagwörtern sortieren. Der Menüpunkt Beiträge – Erstellen in Deinem Dashboard führt Dich direkt zur richtigen Stelle, um gleich mit einem neuen Beitrag loszulegen.

Seiten

Der statische Bereich Deiner Website besteht aus den Seiten. Diese legst Du einmal an und füllst sie mit Inhalt. Sie eignen sich also für ein Impressum, eine Datenschutzerklärung, Deine Startseite mit Informationen zu Deinem Betrieb, eine Kontaktseite usw. Neue Seiten erstellst Du über das Dashboard im Bereich Seiten – Erstellen.

Menü

Ein Menü ist das Leitsystem Deiner Website. Es sind, kurz gesagt, die Buttons, auf die Deine Besucher klicken, um z.B. zum Impressum, zur Kontaktseite usw. zu gelangen. Das Menü wird im Backend eingerichtet und Du entscheidest dort, was Deine Besucher im Frontend an Menüpunkten sehen sollen, indem Du Seiten, Kategorien, Links dort zufügst.

PlugIns

PlugIns sind Erweiterungen für WordPress. Du ergänzt damit die Grundfunktionen von WordPress. Z.B. gibt es PlugIns für Kalender, Routenplaner, Spam-Schutz usw. Eine Liste aller von WordPress.org genehmigten, kostenlosen PlugIns findest Du im Plugin-Verzeichnis . Möchtest Du PlugIns installieren oder nachsehen, welche PlugIns in Deinem Theme aktiv sind, findest Du den Bereich über Dein Dashboard ganz einfach unter PlugIns.

Widgets

Zusätzliche, kleine Bereiche auf Deiner Website bestehen meist aus Widgets. Sie können z.B. eine Auflistung der letzten Artikel enthalten, ein weiteres Menü oder die Kontakte zu Facebook & Co.

Je nach ausgewähltem Theme stehen Dir verschiedene Widgets zur Verfügung. Du findest sie im Widgetbereich unter Design – Widgets.

Sidebar

Der links- oder rechtsbündige, schmale Bereich Deiner Website, den Du im Frontend siehst, wird Sidebar genannt und grenzt sich vom Hauptinhalt Deiner Website ab. In den meisten Fällen packst Du dort Deine Widgets rein.

Updates

Leider vernachlässigen viele Websitebetreiber das regelmäßige Update Ihrer WordPress-Installation und auch der PlugIns. Damit gehen sie ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko ein! Alle installierten Themes, PlugIns und auch die WordPress-Version selbst sollten immer auf dem aktuellen Stand sein, damit Angriffe aus dem Internet auf Deine Website keine Chance haben. Im Dashboard findest Du immer Hinweise, ob Du irgendetwas aktualisieren musst. Einen schönen Artikel dazu findest Du auch auf Elbnetz.com – WordPress sicher updaten .

Datenbank

Alle Informationen deiner WordPress-Website werden in einer MySQL-Datenbank gespeichert. Es empfiehlt sich, regelmäßige Backups (Absicherungen) Deiner Datenbank zu machen, damit Du im Fall der Fälle auf solche Backups zurückgreifen kannst. Hier musst Du entscheiden, ob Dir die Backups Deines Hosters genügen (falls mit diesem welche vereinbart wurden) oder Du z.B. unter Zuhilfenahme eines PlugIns selbst für weitere Backups sorgst. Einen hilfreichen Artikel mit Tipps findest Du auch bei Elmastudio – Sichere Deine WordPress-Seite mit regelmäßigen Backups .